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Selbst entwickelte und erstellte KI-Anwendungen · 2/3

Juristische Texte verbessern – ohne dass sie den Rechner verlassen.

JusText unterstützt beim Verfassen von Erkenntnissen, Schriftsätzen und Verträgen nach österreichischem Recht. Das Sprachmodell läuft vollständig lokal – entwickelt für den Einsatz bei Gericht, in der Kanzlei und für juristische Laien.

JusText-Startmaske mit den Profilen BVwG und Allgemein

Zwei Profile, ein Prinzip

Das Profil BVwG ist auf Erkenntnisse und Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts zugeschnitten, das Profil Allgemein deckt alle übrigen juristischen Textarbeiten ab – mit eigenem Prompt, eigener Auftrags-Bibliothek und strikt getrennter Ablage.

JusText-Verbessern-Modus mit Eingabetext und drei überarbeiteten Versionen nebeneinander

Drei Fassungen auf einen Klick

Aus einem Entwurf entstehen drei Versionen: nah am Original, strukturell freier und gekürzt. Wörtliche Zitate, Zahlen, Daten und Paragraphen werden dabei rein rechnerisch gegen das Original abgeglichen – nicht per KI-Bauchgefühl. Die Statuszeile zeigt Kontextfenster und Geschwindigkeit.

JusText-Änderungsansicht mit grün markierten Einfügungen in Version A

Jede Änderung sichtbar, jede einzeln entscheidbar

Die Δ-Ansicht zeigt, was das Modell verändert hat; Änderungen lassen sich einzeln annehmen oder verwerfen. Der Export erzeugt echte Word-Dateien mit Änderungsverfolgung – in Word annehmbar und ablehnbar, gebaut ohne einzige Fremdbibliothek.

JusText-Treue-Check: Ampel-Befunde eines zweiten Modells zu Version A

Ein Modell prüft das andere

Beim Treue-Check beurteilt ein unabhängiges zweites Sprachmodell die Fassung des ersten: Bedeutung, Zitate, Zahlen, Konjunktiv – als Ampel. Hier bemängelt es zu Recht eine abgeschwächte Formulierung und einen Konjunktiv-Verstoß. Die rechnerischen Zitat- und Zahlenprüfungen übersteuern dabei sogar das Urteil des Prüfmodells.

JusText-Judikatursuche mit gruppierten RIS-Quellen und Datenschutz-Hinweis

Echte Judikatur statt erfundener Aktenzeichen

Die Rechtsprechungssuche fragt das offizielle Rechtsinformationssystem des Bundes über bis zu 15 Quellgruppen ab. Zitiert wird über Marker, die die App in echte, anklickbare Geschäftszahlen auflöst – und kein Suchbegriff verlässt den Rechner ohne ausdrückliche Bestätigung. Acht zentrale Bundesgesetze liegen zusätzlich komplett offline im Volltext bereit.

Bewusst radikal einfach gebaut

Null Abhängigkeiten Der gesamte Server ist reine Python-Standardbibliothek: kein pip install, kein Build-Schritt, eine einzige HTML-Datei als Oberfläche.
Gerüst-Modus Erkenntnisse mit über 100.000 Zeichen werden automatisch in BVwG-Standardabschnitte zerlegt und Abschnitt für Abschnitt verbessert – das Kontextfenster-Problem strukturell gelöst.
PII-Schutz vor jeder Anfrage Ein lokales juristisches NER-Modell erkennt Personen- und Ortsnamen in Suchbegriffen und schaltet sie standardmäßig ab, bevor irgendetwas gesendet würde.
Eigener Eval-Harness Acht fiktive Prüftexte laufen bei jeder Änderung gegen harte Kriterien; über 30 archivierte Testläufe dokumentieren die Qualitätsentwicklung.

Angaben aus der Projekt-Dokumentation, Stand Juli 2026.

KI-Unterstützung, der ein Gericht vertrauen kann.

JusText entstand ursprünglich für Richterinnen und Richter am Bundesverwaltungsgericht – inzwischen hilft es allen, die juristisch schreiben.